Das Exposé ist Ihr digitaler Türöffner, Interessenten entscheiden in Sekunden, ob sie weiterlesen oder wegklicken. Ein schwaches Exposé filtert genau die Käufer aus, die Sie eigentlich erreichen wollen.
Viele Verkäufer stellen ihre Anzeige deshalb mit großer Sorgfalt zusammen und übersehen trotzdem genau die Angaben, auf die ernsthafte Interessenten zuerst achten. Doch was muss eigentlich alles in ein Exposé, damit aus Klicks echte Besichtigungsanfragen werden?
Ein Exposé wirkt auf den ersten Blick wie eine Formalität: ein paar Fotos, ein paar Eckdaten, fertig. Genau diese Haltung kostet Verkäufer bares Geld. Fehlt eine Pflichtangabe aus dem Energieausweis, drohen Bußgelder. Fehlen Grundrisse oder belastbare Angaben zur Fläche, springen ausgerechnet die solventen, gut informierten Interessenten ab, die in Stadtteilen wie der Wiehre oder Herdern gezielt nach Qualität suchen. Übrig bleiben Anfragen von Schnäppchenjägern, die vor allem den Preis drücken wollen.
Hinzu kommt: Was einmal online steht, lässt sich kaum unbemerkt korrigieren. Ein nachträglich geänderter Preis, ausgetauschte Fotos oder ergänzte Angaben signalisieren dem Markt Unsicherheit, und gerade ernsthafte Käufer lesen solche Signale sehr genau. Jede Woche, die Ihre Immobilie mit einem schwachen Exposé auf den Portalen steht, schwächt Ihre Verhandlungsposition und drückt am Ende den erzielbaren Preis. Dabei folgt ein überzeugendes Exposé klaren Regeln. Welche Bestandteile wirklich hineingehören, erfahren Sie in unserer kostenlosen Checkliste.
Zusammengestellt von Hans-Peter Heid, seit über 30 Jahren Ihr Immobilienmakler in Freiburg und im Breisgau.
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Ein vollständiges Exposé enthält aussagekräftige Fotos, eine ansprechende Objektbeschreibung, Eckdaten wie Wohn- und Grundstücksfläche, Baujahr, Zimmeranzahl, Grundrisse, Lageinformationen, den Kaufpreis sowie die Pflichtangaben aus dem Energieausweis. Die Checkliste führt jeden Bestandteil im Detail auf.
In kommerziellen Immobilienanzeigen sind unter anderem die Art des Energieausweises, der Energiebedarf bzw. -verbrauch, der wesentliche Energieträger, das Baujahr und die Energieeffizienzklasse anzugeben. Fehlen diese Pflichtangaben, drohen Bußgelder.
Beschreiben Sie ehrlich, konkret und käuferorientiert: Heben Sie echte Vorzüge wie Lage, Schnitt und Ausstattung hervor, vermeiden Sie leere Superlative und nennen Sie auch praktische Infos. Unsere Checkliste enthält Formulierungshilfen und typische Fehler.
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